Alina

 
Die kleine schwarze Miez kam im Austausch für Bob. Alina hatte in der Quarantäne 6 Tage nur hinter der Toilette versteckt gesessen und war sehr scheu. Die ersten Tag habe ich sie kaum gesehen und sie lebte lange im Bettkasten von meinem Schlafsofa. Dann traute sie sich immer öfter raus.
 
 
Wenn Alina schmusen wollte, kam sie zu mir und ließ sich streicheln, aber genauso oft flüchtete sie vor mir. Nachts, wenn sie dachte ich schlafe tief und fest, kam sie ins Bett und kuschelte sich an mich. Alina wollte geliebt werden, hatte aber furchtbare Angst. Cari hat ihr gezeigt, das man keine Angst haben muß und die Beiden haben oft zusammen auf der Fensterliege gelegen und ich durfte dann auch näher kommen und Cari streicheln - aber die Angst in Alina's Augen war sichtbar.
Dann gab es eine Interessentin aus Bochum, die schon ein Scheuchen adoptiert hatte und nun nach Gesellschaft suchte. Alina sollte es werden. Leider verschwand Alina so bald eine andere Person in der Wohnung war und anfassen ging auch nicht. Also mußte ich sie in einer Falle füttern und nach einigen Tagen konnte ich sie so einfangen und sie zog um nach Bochum. Sie hat sich sehr gut eingelebt und hat sich dort mit ihrer Kumpeline angefreundet. Auch sie ist eine glückliche kleine Katze in ihrem neuen Zuhause.
 
Und wieder waren Cari und ich alleine - aber nicht lange.